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Montag, 20. September 1999
20.00 Uhr
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Preview:
GB 1997
Regie: Paul Oremland
Buch: Robert Cray
mit: Roger Daltrey, Dani Behr, Ian Rose, Steve Bell
35mm - 93 Min.- OmU
Salzgeber
Mit Sex, Glamour und einer der aufwühlendsten Lovestories, die je auf
die Leinwand gebannt wurden, avancierte Like it is zum schwulen Kulthit
in Großbritannien. Der 21jährige Craig verdient sich seine Kohle mit illegalen
Boxkämpfen im rauhen Arbeitermilieu von Blackpool. Sich in dieser Umgebung
zu outen wäre glatter Wahnsinn. Ein One-Night-Stand mit dem coolen Londoner
Matt erweckt in Craig die Sehnsucht nach einer offen gelebten Beziehung
und die Neugier auf das brodelnde Leben der schwulen Metropole. Er beschließt,
Blackpool den Rücken zu kehren und folgt Matt in die Clubszene Sohos,
wo dieser als Manager von Boygroups zur Party-Prominenz zählt. Viel gibt
es für Craig zu entdecken und Matt übernimmt die Rolle des Reiseleiters
nur allzu gerne. Die beiden verlieben sich ineinander. Sex, Drogen, Techno
und eine nie gekannte Leidenschaft läßt das Paar eine Zeitlang über ihre
unterschiedliche Herkunft hinwegsehen. Dann bröckelt die Fassade. Tief
verletzt flüchtet Craig nach Blackpool zurück, um sich in einem letzten
Kampf seinen Ängsten zu stellen. Und auch Matt muß sich entscheiden, zu
wem er gehören will. Schnell, hart, kompromißlos und unglaublich sexy.
Der britische Meister im Federgewicht Steve Bell gibt in Like it is sein
Debüt als Schauspieler.
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Zusammen mit:
Bella
Neuseeland 1998 R: Karen Nobes 15 Min. - OmU - 35mm Verleih: Kurzfilmagentur
Bella ist eine Transsexuelle, die hinter Gefängnismauern von Glamour
träumt.
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Dienstag, 21. September
1999
20.00 Uhr
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USA 1998
Regie + Buch: Lisa Cholodenko
mit: Ally Sheedy, Rahda Mitchell, Patricia Clarkson, Gabriel Mann, Bill
Sage;
101 Min. - OmU - 35mm
Arsenal
Syd, ambitionierte Redaktionsassistentin beim Fotomagazin "Frame", gerät
durch einen bloßen Zufall in die Wohnung über der ihrigen. Der Gang eine
Treppe höher bringt Syd in eine andere Welt, nämlich die der überspannten
Ex-Starfotografin Lucy, die sich mit ihrer Geliebten Greta zwischen Koks
und Kaffeklatsch eingerichtet hat. Lebt Greta, eine ehemalige Fassbinder-Actrice,
völlig in der Vergangenheit, so wird Lucy durch Syd an das Leben draußen
erinnert und läßt sich von ihr dazu überreden, eine Titelstory für “Frame”
zu machen. In der Folge geraten sowohl Syds bisher ruhiges als auch das
scheinbar so aufregende von Lucy komplett aus den Fugen. Erotische Verwicklungen,
künstlerische Hoffnungen und eiskalte Karrieresucht lösen eine Kette letztlich
tragischer Entwicklungen aus. Lisa Cholodenko schafft es mit spielerischer
Leichtigkeit, das komplizierte Wechselverhältnis von Kunst und Leben in
einer ganz auf Kommerz ausgerichteten Gesellschaft kritisch zu beleuchten.
Die formale Brillanz verselbständigt sich nicht, sondern hat durchweg
erzählerische Funktion. Ein großartiger Debütfilm mit exzellenten Hauptdarstellerinnen.
“Eine erotische und intellektuelle Reise. Überwältigend.” (New York Post)
“Die großartigste lesbische Liebesgeschichte der 90er Jahre” (Queer-View)
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Zusammen mit:
World of Woman
USA 1997 Regie: Monica Nolan 8 Min. - OF - 16mm Verleih: Monica Nolan
Hier ist es niemals zu früh für einen Drink und die Martinis sind immer
trocken. Brave Ehefrauen weichen vom Pfad der Tugend ab. Ein Film, so
schockierend, daß kein Auge trocken bleibt.
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Mitwoch, 22. September
1999
20.00 Uhr
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Preview:
DER FÖGI IST EIN SAUHUND
Schweiz / F 1998
Regie: Marcel Gisler
Buch: Marcel Gisler + Rudolf Nadler nach dem Roman "Ter Fögi ische
Souhung" von Martin Frank
mit: Frédéric Andrau, Vincent Branchet, Urs Peter Halter, Martin Schenkel,
Jessica Frueh
92 Min. - OmU - 35mm
Salzgeber
Zürich, Ende der 60er Jahre: Der 16jährige Schüler Beni hat sich
in den Rockmusiker Fögi verliebt. Es ist Benis erste große Liebe und
er lebt sie mit einer solchen Hingabe, daß er sich für seinen innerlich
zerrissenen Freund zum Sklaven erniedrigt und schließlich sogar auf
den Strich geht, um das gemeinsame Leben und Fögis Drogensucht zu
finanzieren. Als Fögi jedoch nach der Auflösung seiner Band und dem
Selbstmord seines besten Freundes Töbe seelisch und körperlich zusehends
verfällt, wird es für Beni immer schwieriger, sich die Bewunderung
für sein einstiges Idol zu bewahren. Trotzdem versucht er, an seiner
Liebe festzuhalten und sieht sich dadurch bald vor die schwerwiegendste
Entscheidung seines Lebens gestellt. Vor allem die beiden jungen Hauptdarsteller
tragen den Film mit ihrem einfühlsamen und ehrlichen Spiel. Marcel
Gislers Inszenierungsstil ist angenehm zurückhaltend, die Kameraführung
diskret und so wird den beiden genügend Raum gelassen, die Extremgefühle
ihrer Beziehung auszuloten. Marcel Gisler suchte über ein Jahr lang
nach geeigneten Darstellern und fand sie Frankreich, weshalb er den
ganzen Film auf französisch abdrehte.
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Zusammen mit:
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